Frühaufsteher: Tag 5-16

Dieser Post ist Teil einer Selbstversuch-Reihe: In dieser Reihe versuche ich andere Routinen auszuprobieren und zu schauen, was diese Änderung im Tagesablauf mit meinem Körper und Geist macht.

Der fünfte bis 16. Morgen

Die letzten beiden Wochen habe ich das Experiment an manchen Tagen durchgezogen, an manchen nicht. Feststellung für mich ist, es ist kein Problem "so" früh aufzustehen und man schafft enorm viel. Aber es ist nicht immer praktikabel an allen Tagen.

Letztendlich hängt der Tagesrhythmus zwar primär von einem selbst ab, aber man ist auch oft dazu gezwungen sich an den von seinen Mitmenschen, Kollegen, der Familie zu halten oder sich diesem anzupassen. Ein paar Beispiele: Wenn man z.B. Abends noch eine Veranstaltung hat oder einfach nur aufgrund von anderen Verpflichtungen zu spät ins Bett kommt, dann sollte man nicht auf seine, in meinem Fall 6-7 Stunden Mindestschlaf verzichten. Oder am Wochenende, da darf auch gerne mal morgens länger geschlafen werden, länger primär im Sinne von mehr als 6-7 Stunden, auch wenn man schon um 20 Uhr ins Bett geht.

Jeder kann und darf dieses Experiment für sich durchführen, schauen welche Aufstehzeit für den Einzelnen passt und wie sich dieses in den Wochenrhythmus integrieren lässt.

Das wirklich wichtige ist am Ende: Routinen sind wichtig für jeden von uns, denn Routinen definieren uns. Sei es das tägliche, frühe Aufstehen, das im Meer baden oder immer um 13 Uhr zu Mittag essen.

Ich las letzt irgendwo diesen Satz und denke, dass er es auf den Punkt bringt: "Routinen sind Korsett und Zwangsjacke zu gleich". Sie helfen uns, können uns aber auch aufhalten. Zeit die negativen Routinen zu durchbrechen :)

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