Frühaufsteher: Tag 4 - Erfrischend

Dieser Post ist Teil einer Selbstversuch-Reihe: In dieser Reihe versuche ich andere Routinen auszuprobieren und zu schauen, was diese Änderung im Tagesablauf mit meinem Körper und Geist macht.

Der vierte Morgen

Der Wecker stand auf 4:30 Uhr. Da ich aber wieder zu spät (kurz vor 12) im Bett gewesen bin, wurde es heute morgen wieder 6:30 Uhr. Was übrigens 2019 meine Standard-Aufweckzeit gewesen ist und auch noch immer ein wenig so drin ist.

Der Boiler ist immer noch kaputt und wird definitiv erst am Montag ausgestauscht, aber man gewöhnt sich an das kalte Duschen. Es ist auch eine gute Übung dafür, Dinge zu akzeptieren wie sie sind. Der Boiler ist kaputt, das Wasser ist kalt, ich kann es nicht ändern, aber ich kann es akzeptieren, tief durchatmen, statt in Schnappatmung durch das Kalte Wasser zu verfallen. Die Kälte annehmen und genießen. Mich auf die Wärme, die mein Körper anschließend von selbst produziert, freuen. Letztendlich ist es nichts anderes, als bald wieder bei 4 Grad Wassertemperatur im Meer zu baden.

Auch wenn ich es nicht jeden Morgen bisher schaffe früher aufzustehen, merke ich doch, dass ich produktiver werde. Ich habe mir parallel auch angewöhnt die meisten Tanks des Tages nun mit Todoist.com zu organisieren, ganz Basic, To-Do's einstellen, mit Fälligkeiten versehen, fertig. Kein Kanban oder andere "Techniken".

Das Mehr an Zeit nutze ich u.a. auch dafür, um mich von weiteren Dingen zu trennen, Bücher, Zeitschriften, Kleidung, Möbel.

Less is more, aber dazu mehr im nächsten Post.

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